Trikot 2017

Alle Informationen rund um das Radfahren in Vechelde sowohl INDOOR als auch OUTDOOR gibt es hier.

2012 Tour über die Alpen zum Gardasee

2013 Malle

2014 Meran

2015 Meran

2016 Bayerischer Wald

Cyclassics 2016; es war ein tolles Erlebnis

Radrennen Magdeburg nach Braunschweig 2016

Meran 2017

 

MERAN 2017 Detlef schreibt den Bericht:

 

Nun jährte es sich zum sechsten Mal, dass sich das Vechelder Cycle Team und Gastfahrer um den radsportbegeisterten Vechelder Hans-Hermann Goebel (Organisator und Initiator) versammelte, um ihre jährliche Radreise zu begehen. 2012 hat es mit einer Alpenüberquerung von München nach Riva del Garda begonnen. Diesmal ging es in das schöne „Alto Aldige“, das Südtirolerland, genauer nach Meran, in das Kloster der Salvatorianerinnen das als zentralen Stützpunkt diente. Von hieraus sollten die im Vorfeld durch das Planungsteam um Martina Tübbesing, Matthias Feistel und H.-H. Goebel geplanten und terminlich festgelegten Routen unter die schmalen Pneus genommen werden.

 

 

 

1. Tag : Etschradweg zum Kalterersee     91km/ 590Hm

 

2. Tag : Gampenpass und Mendelpass      92Km/2000Hm

 

3. Tag : Silfserjoch                                      109Km/2140Hm

 

4. Tag : Lavaze – Pass                               55Km/1615Hm

 

5. Tag : Dolomitenrunde/Sellagruppe       164Km/3080Hm

 

6. Tag : Möltenrunde                               104Km/3240Hm

 

 

 

 

 

So waren die Teilnehmer nach problemloser Anreise bei der Ankunft im Kloster der Salvatorianerinen frohen Mutes.

 

 

 

 

 

 

v.l.n.r. Uwe Münch, Claudia Münch, Ulrich Ackenhausen, H.-H. Goebel, Martina Tübbesing, Ferdi, Uwe Holzberger, Detlef Donner, Udo Willenbücher, Bodo Czerwinski, Matthias Feistel

 

 

 

 

 

Doch leider zeigte sich der Wettergott für unsere Unternehmungen nicht gut gelaunt. Dem Meran, dem seit Wochen nur bestes Wetter beschert war drohte ein einwöchiges Regengebiet heimzusuchen und genau so kam es auch. Jetzt war Organisationstalent gefragt. Die täglich geplanten Routen mussten beim Frühstück verlegt oder neu geplant werden. Ja, so ist es mit Outdoor-Sportarten! Daher möchte ich nur kurz über eine Etappe berichten:

 

 

 

2. Tag, den Passo dello Stelvio (Stilfserjoch)

 

eigentlich für den 3. Tag geplant, musste diese Tour vorgezogen werden, denn die Wetterprognosen waren zu anderen Zeitpunkten zu schlecht.

 

Von Gewitter bis Schneeschauer war alles dabei.

 

So starteten wir gegen 9 Uhr in unseren neuen grünen Trikots zu unserem Ausgangspunkt Schlanders Nähe Prad 915m üNN, von wo aus wir den Anstieg zum Stelvio der dritthöchsten Passstraße der Alpen auf 2760m Höhe unternahmen. Geographisch verbindet das Stilfser-Joch Südtirol mit der Lombardei.

 

In dem kleinen Ort drängen sich die Häuser eng zusammen, während die Passstraße am Ortsende schon auf 10% ansteigt. Bei schwankenden Prozentzahlen zwischen 8-10% und 7,5 km Fahrt führt die Strecke durch den kleinen Ort Stilfser Brücke, 1125 m hoch. Wer hier genug Muße für einen Schulterblick hat, erkennt weit im Nordosten die schneebedeckte Spitze der Weißkugel, den zweithöchsten Berg, der Ötztaler Alpen. Weiter geht es mit immer noch durchschnittlich 8,5% in den Ort Gomagoi, danach durch einen Galerientunnel und endlich Kehre 48 ist erreicht. Hier beginnt der eigentliche Aufstieg zum legendären Stelvio. Nun immer weiter mit 12% über Trafoi 1543m bis zum Hotel Franzenhöhe 2188m, benannt nach Kaiser Franz I. von Österreich, Kehre 21 ist erreicht. Doch wer glaubt ab hier wird es einfacher hat sich getäuscht. Die Straße windet sich weiter mit 12% wie ein Lindwurm hoch zur Passhöhe, in den Spitzkehren zeigt der Höhenmesser sogar kurzfristig bis 20% an.

 

Oben bei Kehre 1, die Überraschung, am Wegesrand 1 Meter hoher Rest Schnee. Wau!

 

 

 

 

 

 

Blick von der Passhöhe zurück.

 

 

 

 

Nun in die Abfahrt  mit 12% und kurz der Gegenanstieg mit 8% zum Umbrail-Pass ab durch die Schweiz bei weiterhin 11% Gefälle bis Santa Maria, dann im Flachen bis Glurns und zurück nach Prad. Cappuccino und Apfelstrudel mit Vanille-Eis.

 

In diesem Sinne „momento moriendum esse“, bedenke, dass du sterblich bist!

 

DonPhilipp

 

Die Radsportgruppe trifft sich mittwochs und freitags um 18 Uhr

 

zu gemeinschaftlichen Radtouren in Vechelde am Fitnessstudio van de Beek.

 

2017 Cyclassics

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